Google: Geduld und Durchatmen wären angemessen
Januar 23rd, 2012

Vielleicht sollte man einfach mal durchatmen. Ja, Google hat mit den Erwartungen der Analysten nicht Schritt halten können. Ja, das Unternehmen verzeichnet ansteigende Kosten, die schneller steigen als der Umsatz. Aber muss man deshalb gleich in Panik verfallen und seine Google-Aktien verkaufen.
Vielleicht sollte man einfach mal geduldig sein. Das können an der Börse die wenigsten. Aber man sollte die Augen offen halten und nicht blind denjenigen hinterher rennen, die durch die steigenden Kosten bei Google arg nervös werden. Denn man sollte nicht übersehen, dass Google in vielen Bereichen die Erwartungen der Analysten treffen konnte: Umsatz, EBITDA, Free Cash Flow: Diese Zahlen sind allesamt im Soll.
Das soll nichts beschönigen. Es soll die Dinge nur relativieren. Google ist noch lange nicht abzuschreiben.
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Auf IT-Times.de schreiben sie: Google investiert in die Zukunft – Anleger flüchten nach Kostenanstieg. Ähnliches schreibt der Stern mit: Google enttäuscht die Börse. Man sollte indes vielleicht nicht alles so ganz schwarz sehen für Google. Das meinen jedenfalls auch die Kollegen, die Google durchaus angeschlagen in der Strafbox sehen (eine Metapher aus dem Eishockey), die Google aber schon bald zurück auf dem Eis vermuten: Google in the penalty Box. For now… heißt es jedenfalls bei Seeking Alpha. Und so ganz unrecht haben sie damit dann ja tatsächlich nicht.
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