Wir Blogger bewegen die Börsen öfter als gedacht
abgelegt im Archiv Kontaktbörse am 25.09.07
In eigener Sache muss ich heute festhalten: Amerika ist auch im Bloggen viel weiter als wir. Da gibt es clevere Journalisten und ehemalige Staranalysten, die nichts besseres zu tun haben, als ihre Weisheiten ins Netz zu stellen. Das tue ich auch, doch ich bewege keine Märkte damit. Michelle Leder und henry Blodget tun das offenbar, wie ich einem Bericht der "Euro am Sonntag" entnehme. Die Journalistin Leder greift offenbar gerne in www.footnoted.com Skandälchen auf, etwa wenn ein Management gerne den Firmenjet nimmt oder ein Chef gerne ein paar Stunden am Tag pendelt. Warum drückt dies bloß den Aktienkurs?
Das weiß ich auch nicht so recht, manchmal braucht die Börse eben nur einen Anlass. Wer sagt denn, dass ein Unternehmen schlecht laufen muss, nur weil der Chef nie da ist? Das kann gerade gut sein! Wie auch immer, jedenfalls sollte ich häufiger auf die Ergüsse meiner amerikanischen Freunde blicken. Zumindest nehme ich mir dies vor. Wer weiß, vielleicht kommt mir da auch die eine oder andere Idee, wie ich demnächst deutsche Mini-AGs das Fürchten lehren kann... Was für ein Glück, dass mich nun keiner grinsen sieht.
Die größten Wall-Street-Tagebücher (laut Euro am Sonntag):
Die größten Konzerne
Übernahmen
Einstiegszeitpunkte
SEC-Dokumente
Markttrends
SEC-Dokumente von Michelle Leder
Weitere Blogs in dem Artikel
Penibler Beobachter
Bullish Jim
Ex-Internetguru Henry Blodget
Fernsehguru James Cramer

Tags: Börsen Blogger Finanzen Kommunikation Blog Blogging
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