abgelegt im Archiv
Währungen
von Martin Savov am 20.11.06

Vor nicht allzu langer Zeit hieß es, dieser Konglomerat aus politisch unabhängigen Staaten, die sich auch wirtschaftlich mit ganz unterschiedlichen Geschwindigkeiten entwickeln, große Divergenzen bei den Lohnkosten und letztendlich zum Teil deutlich unterschiedliche Inflationsraten haben, können kaum durch eine einheitliche, zentrale Geldpolitik vernünftig bedient werden.
Und noch die recht verkrusteten Arbeitsmarktstrukturen, Brüsseler und nationale Bürokratien, schwache Wirtschaftsdynamik z.B. im Vergleich zu den USA etc. etc. Es gab anscheinend eine unendliche Reihe von Argumenten, die damals das massive Absinken des Euro gegenüber dem Dollar rechtfertigte.
Nun ist alles vergessen. Jetzt steht der Dollar scheinbar vorm Abgrund und der Euro glänzt.
Hierzu verweist die Financial Times Deutschland auf eine neue Untersuchung für die Eurozone: EU warnt vor Risiken für den Euro. Hinter der Fassade sind offensichtlich die alten Probleme (oder waren es keine Probleme?) gar und gar nicht verschwunden.
Wenn man also eine pro-Euro Einstellung (börsentechnisch) bezieht, sollte sich im klaren sein, dass wir es immer noch mit einem Experiment zu tun haben, und dass an den Finanzmärkten die Stimmungen recht schnell umschlagen können.
Tags:
Euro
Waehrungen
Experiment
Probleme
Divergenzen
Staaten
Eurozone
Boerse
Spekulation
Stimmung
Sentime
Trackback: http://publish.creative-weblogging.com/publish/mt-tb.pl/43078
Wong
Stimmen Sie ab für Was man noch bei der Analyse des Euro-Wechselkurses beachten sollte:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 9.67 Punkten (von 3 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
Abonnieren
Suchen Sie nach weiteren Artikeln
| RSS | Alle Abonnements sehen |
|
Was ist RSS? | |
| Yahoo! |
|
| MEIN MSN |
|
| Bloglines |
|
| Newsletter | |
| Followen Sie uns bei Twitter! |



























