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Währungen
von Martin Savov am 13.09.06

Seitdem ist etwas Ruhe um den Dollar. Er hat sich in 2005 stark gezeigt, aber im Grunde genommen unter mehr oder weniger großen Schwankungen auf einem niedrigen Niveau geblieben.
Heute kamen die Daten zum US-Haushaltsdefizit - sogar schwächer als erwartet... Der Dollar hat kaum mehr Reaktion gezeigt als an einem ganz normalen Handelstag.
In den Mitteilungen kursiert folgendes Statement:
'Die Marktbewegungen sind aktuell nur schwer nachzuvollziehen', sagte Antje
Praefcke von der commerzbank. Aussagen von EZB-Offiziellen, die weitere
Zinserhöhungen signalisierten, zeigten kaum Wirkung. Vor dem G7-Treffen am
Wochenende in Singapur dürfte der Euro laut Praefcke weiter in seiner
derzeitigen Handelsbandbreite gehandelt werden. Weitere Gewinne des Dollar in
Richtung 1,2620 Dollar seien möglich. Marktbewegende Konjunkturdaten wurden am
Mittwoch im Handelsverlauf nicht veröffentlicht.
Na also, Haushaltsdefizit ist keine Nachricht mehr. Und die Welt, wie wir sehen, steht noch. Vielleicht macht man sich einfach ein paar Sorgen mehr um den Dollar als notwendig. Vielleicht haben sich die Dollar Short Engagements zur Zeit etwas erschöpft.
Es wird interessant, falls zu den fallenden Rohstoffpreisen auch noch ein inflationsmindernder Dollar hinzukäme...
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Wong
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