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Anlegersentiment
von Heidi P. Trabert am 28.08.07

Der deutsche Aktienindex DAX notiere derzeit bei 7.500 Punkten. Schlagzeilen über die Kredit- und Bankenkrise beherrschten die Titelseiten der Wirtschaftspresse. "Seltsam", findet Grüner. "Betrachten Sie sich die Prognosen der Investmentbanken vom Jahresanfang. Selbst den jetzigen "Krisenstand" hielten noch im Januar viele Analysten für zu hoch gegriffen. Nur ein einziges Institut hat am Jahresanfang einen höheren Stand als 7.500 Punkte angegeben. Doch heute soll ein Indexstand von 7.500 Punkten eine böse Sache sein. Da wiederhole ich mich gerne: Seltsam."
Sein Fazit: "Immer dann, wenn die Anleger um Sie herum in wilder Panik und kopflos durch die Gegend rennen, schlägt die Stunde der größten Chancen. Das wird auch in dieser Korrektur wieder der Fall sein. Vergleichen Sie dabei stets Ihre eigenen Erwartungen vom Jahresanfang mit der tatsächlichen Entwicklung und ziehen Sie unaufgeregt Bilanz. Nur dann verlieren Sie nicht die Orientierung. Sonst geht es Ihnen wie so vielen Analysten der Investmentbanken, die zur Zeit fast täglich von der großen Krise an den Aktienmärkten reden, obwohl deren eigene Prognosen vom Jahresanfang viel pessimistischer waren und weit unter dem aktuellen Indexstand - und das bereits nach (!) einem deutlichen Kursrutsch - liegen. So richtig plausibel erscheint mir das nicht."
Mein Kommentar: Mir geht es genauso. Ich kann mich Grüner nur anschließen.
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