USA schmeisst die Notenpresse an. Folgt die EZB?
abgelegt im Archiv News am 19.03.09

Oje, oje. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Aus Sorge vor einer
sich ausweitenden Kreditklemme schmeißt die US-Notenbank Federal Reserve
(Fed) die Notenpresse an.
Sie kauft Staatsanleihen auf und bezahlt sie mit frisch gedruckten
Geldscheinen. Ziel: Das neue Geld soll möglichst zum Konsum eingesetzt
werden, um so den Weg aus der Krise zu weisen. Nur: Es ist immer schwierig,
Konjunkturpolitik durch geldpolitik zu betreiben. Die EZB tut gut daran,
ähnlich wie es einst die Deutsche Bundesbank tat, sich an der Inflation zu
orientieren. Konjunkturpolitik soll durch andere Instrumente erfolgen. Ob
sich die EZB darauf weiter besinnt und besinnen kann, vermag ich gar nicht
einzuschätzen. Einen guten Artikel hierzu gibt es im Handelsblatt:
"FED-Entscheid lässt EZB keine andere Wahl."

Tags: Wirtschaft Wirtschaftsnachrichten Finanzkrise Geldpolitik Konjunkturpolitik Konjunkturprogramm Fed E
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