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Tops in den Blogs - die Börsenwoche bis zum 29. Juni

abgelegt im Archiv Gesamtmarkt am 01.07.07

Tops in den Blogs - die Börsenwoche bis zum 29. Juni
Das Aktientagebuch lobt sich selbst: Der Monat Juni war erneut sehr erfolgreich für unser Musterdepot, welches sich aus dem Langfristdepot (aufgelegt am 25. August 2006), dem Derivate-Trend-depot (aufgelegt am 15. Januar 2007) sowie dem Spekulativen Trend-Trading-Depot (aufgelegt am 15. Januar 2007) zusammensetzt. Aktueller Favorit ist Research in Motion, die den Blackberry herstellen: "Vor einigen Wochen hatte ich an dieser Stelle auf diese hervorragende Trendaktie hingewiesen und tatsächlich kam es wie es kommen musste: Am Freitag gab es einen starken Anstieg, hervorgerufen durch exzellente ERgebnisse."



Das Börsennotizbuch verweist auf eine Studie des Bankenverbandes: "Von wegen Aktien-Euphorie - meine sonstigen Erkenntnisse, harte Fakten und subjektiver Eindruck werden jetzt auch vom Bundesverband deutscher Banken e.V. bestätigt. Die Deutschen setzten nicht auf Aktien, sie vernachlässigen sie regelrecht."

Der Vermögensverwalter Thomas Grüner meint auf Stockstreet: "Die Angst vor einem Crash wird vermischt mit Aussagen, dass die Märkte nur eine kleine Korrektur durchlaufen sollten. Die Nervosität wird - wie bereits seit Wochen - beständig größer und nähert sich einem signifikanten Punkt. Eine größere Bewegung steht bevor."

Die Börse Frankfurt schreibt in ihrem Marktkommentar zu Anleihen: "Wie erwartet hat die amerikanische Notenbank bei ihrer Sitzung am vergangenen Donnerstag den Leitzins unverändert bei 5,25 Prozent gelassen. Doch was den Marktteilnehmern Sorge bereitet, sind die die Aussagen und Begründung des Notenbankchefs Ben Bernanke für den ausgebliebenen Zinsschritt. Er betonte, wie schon so häufig, die Inflationsrisiken und zerstörte damit die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung. Im Moment gehen einige Marktbeobachter zudem eher davon aus, dass die Zinsen in den USA noch angehoben werden könnten." Außerdem verunsicherte die Anleger die Schieflage zweier US-Hedge-Fonds aus dem Immobilienbereich. "Anleger haben mit ersten Umschichtungen aus dem Aktien- in den Bondmarkt begonnen", sagt Klaus Stopp von der Baaderbank.

Highperformance-Aktien hat neue Kaufkandidaten: Gesco, Bertrandt und Advanced Medien. Zu Gesco heißt es: "Gesco ist spezialisiert auf Investments in mittelständische Unternehmen, dort laufen die Geschäfte gerade auf Hochtouren. Deshalb hat Gesco vor einigen Tagen seine Umsatz- und Gewinnprognose konkretisiert. Im laufenden Geschäftsjahr sollen die Erlöse um gut 15% auf 310 Mio. Euro steigen. Beim Gewinn (Überschuss) wird mit einem 17%igen Anstieg auf 12,5 Mio. Euro bzw. 4,13 Euro/Aktie gerechnet. Das Management hat in der Vergangenheit stets konservativ geplant, sodass positive Überraschungen möglich sind. Zudem: "In das neue Geschäftsjahr 2007/2008 (01.04.2007 - 31.03.2008) ist die GESCO-Gruppe mit vollen Auftragsbüchern gestartet", heißt es vom Unternehmen. Hinzu kommt eine schöne Dividendenrendite von etwas mehr als 3%!"

Der Aktien-Blog schreibt über die Abgeltungsteuer: "Künftig werden alle anfallenden Einkünfte aus Kapitalanlagen mit einem Satz von 25 Prozent besteuert. Als Stichtag dafür sollten sich Anleger den 1. Januar 2009 merken. Galt bisher die so genannte Spekulationsfrist, die Wertzuwächse bei Aktien und Aktieninvestmentfonds, die über ein Jahr hinaus gehalten wurden, als steuerfrei auswies, soll damit ab Anfang 2009 Schluss sein. Konkret bedeutet dies: fließen dem Anleger Zinsen und Dividenden zu, werden 25 Prozent Steuern plus Solidaritätszuschlag und im einzelnen Falle auch Kirchensteuer fällig. Insgesamt beläuft sich diese Steuer auf rund 27 Prozent, die an Vater Staat gezahlt werden müssen. In diesem Zusammenhang entfällt für Aktionäre zudem das Halbeinkünfteverfahren. Dies ermöglichte bislang, dass bei Dividenden die Gewinne lediglich zur Hälfte versteuert werden mussten - ab 2009 unterliegen diese Einkünfte in voller Höhe der Besteuerung."

Daytrading hat die zehn besten Hedgefondsmanager-Zitate gesammelt und verweist auf Paul Kedrosky. Zitat: "We charge 3 and 30 because that is the only way we can keep our assets under several billion."

Egghat schreibt über Krisen: "Ich bin ja immer noch erstaunt darüber, dass sich zwei meiner "Lieblingskrisen" zu einer zusammengeschlossenen haben. Wenn es Berge von Hypothekenkrediten gibt, die von äußerst schlechter Qualität sind, dann muss das eigentlich irgendwo Verwerfungen geben. Früher hingen diese Risiken in den Banken, heute verbriefen diese das Risiko und verkaufen es weiter. Und wer nimmt das Risiko? Natürlich die Hedgefonds."

Die Kapitalmarktexperten erklären, was ich auch schon immer mal wissen wollte: Wie funktioniert ein Reverse-Zertifikat? Die sofort eingeblendete Werbung auf der Seite nervt mich allerdings. Geht das nicht weniger offensiv?

Und für meinen nächsten Urlaub habe ich mir schon diesen Blog der Geldseligkeiten vorgemerkt: Die 20 schönsten Hotels an der Ostsee. Von der Schlossetage über das Designhotel bis hin zum Familienquartier ist in "Geo" alles dabei.

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Tags: Börse  Tops  Aktien  Urlaub  Anleihen  Zinsen  Hedgefonds 

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