Studie zeigt, wie Deutsche die Krise einschätzen
Juni 21st, 2009
Weiß es noch jemand? Wie alt ist die Finanz- und Wirtschaftskrise mittlerweile? Seit wann gehen Banken pleite? Seit wann brechen die Börsenkurse weg? Seit wann haben selbst die seriösen Medien so etwas wie einen Krisenticker eingerichtet?
Und: Wann geht es wieder aufwärts? Fundamentaldaten scheinen da kaum für eine wirklich tragfähige Prognose zu taugen. Schließlich waren es diese Daten, die eben diese Krise kaum haben kommen sehen – oder sie waren einfach nicht "laut genug", weil niemand die Botschaft hören wollte.
Die Marktforscher von A&B Framework haben in er Studie "Trugbild Wirtschaft" zusammen getragen, wie die Menschen in Deutschland mit der Krise umgehen. Derzeit zweifeln sie vor allem. Sie zweifeln am alt hergebrachten Wirtschaftssystem, vor allem wegen des Kontrollverlusts, den Wissenschaft, Wirtschaft und Politik an den Tag gelegt haben, weshalb die Krise erst zu dem werden konnte, was sie heute ist.
Eine schöne Problembeschreibung. Lösungen, allein, bietet die Studie indes dann auch nicht. Aber das war auch nicht ihr Ziel – was nicht vergessen werden darf.
via: Marketing-Börse
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