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von Heidi P. Trabert am 02.06.07

"Unser Ziel ist eine vollständige Online-Zeitung", sagt sie. Die Finanzierung für die nächsten Ausbauschritte sei bereits gesichert. Auf der einen Seite zollt sie als Printjournalistin den Zeitungen höchsten Respekt und wünscht ihnen ein langes, profitables Leben. Auf der anderen Seite gehört sie zu jenen, die mit dem kostenlosen Angebot von Informationen und Meinungen rund um die Uhr den Zeitungen Leser und Anzeigenkunden abgraben.
Vor gut zwei Jahren hatte die Griechin zusammen mit dem Medienmanager Kenneth Lerer die Huffpost gegründet. "Die Leistungen von investigativen Blogs, die Geschichten aufdeckten, an denen die herkömmlichen Medien vorbeigingen, zeigten mir die Möglichkeiten des Internets." Das Timing war glücklich. Die Blog-Revolution, bei der jeder, der über Computer und Internetanschluss verfügt, sich als Informant, Kommentator oder Agitator betätigen kann, kam gerade voll in Schwung. Bürgerjournalismus nennt sie das.
Mittlerweile gehört die Huffpost zu den populärsten Weblogs in den USA. Die Blog-Suchmaschine Technorati führt sie auf dem fünften Rang unter den 100 meistbesuchten Blogs, und im vergangenen Jahr zählte das "Time Magazine" Arianna Huffington zu den 100 einflussreichsten Personen.
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