SAP fängt viel zu wenig Sonne und Wasser
abgelegt im Archiv Klima am 06.12.07
Der Software-Hersteller SAP ist für mich eigentlich kein Öko-Unternehmen. Doch die tun mehr als ich dachte. "Einen Schwerpunkt unserer betrieblichen Umweltmaßnahmen bildet der verantwortliche Umgang mit Energie. In der Konzernzentrale in Walldorf (Deutschland) haben wir folgende Maßnahmen umgesetzt:
- Einbau von Solaranlagen auf Gebäudedächern erzeugen heute bereits 190 KWp
- Energieersparnis durch den Einsatz von umweltfreundlicher hardware, sensorgesteuerter Beleuchtung in den Gebäuden und Wärmerückgewinnungsanlagen
- Regenwasser wird in Zisternen mit einer Gesamtkapazität von 1900 m³ gesammelt und zur Gartenbewässerung und im Sanitärbereich genutzt. Das überschüssige Wasser wird in Versickerungsmulden geleitet." Und was tun sie noch?
Auch diese Beispiele gefallen mir und zeugen von einer guten Firmenkultur:
1. SAP stellt sichere Fahrradparkplätze zur Verfügung und setzt sich für Fahrradwege ein. In den Sommermonaten nutzen täglich etwa 2 000 Mitarbeiter das Fahrrad, um zur Arbeit zu kommen.
2. SAP finanziert Öko-Fahrtrainings für Firmenwageninhaber mit dem Ziel, den Kraftstoffverbrauch aller Firmenwagen um zehn Prozent zu verringern.
Allerdings ist anzumerken, dass sich auf der Webseite kein Nachhaltigkeitsbericht findet. Das lässt vermuten, dass SAP noch längst nicht so nachhaltig arbeitet, wie das möglich wäre. Nicht nur für andere sollten nachhaltige Lösungen angeboten werden. Am besten wirkt doch immer noch das eigene gute Vorbild. Abgesehen davon ist auch die Aktie nach wie vor relativ teuer. Also ein doppeltes Minuszeichen für die Walldorfer.
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Permalink: SAP fängt viel zu wenig Sonne und Wasser
Tags: SAP Software Nachhaltigkeit Klima
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