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Klima
von Heidi P. Trabert am 26.09.07

Erstens habe die Telekom 5, in Worten fünf, Tage gebraucht, um den Anschluss wieder herzustellen. Wie würde ich meinen Blog 5 Tage ohne PC betreiben, fragt er. Zu Recht. Zweitens sei die die Telekom nicht in der Lage eine Ersatzlösung, zum Beispiel drahtlos, bereitzustellen. Drittens habe sich die Telekom gegen jede Form von Reklamationen abgeschottet. Viertens: "Rufe einmal aus Interesse bei der angeblichen Störungsnummer an und höre Dir die Bandansage selbst an", sagt mein Studienfreund. Nein, Danke!
Fünftens seien die Mitarbeiter der T-Punkte entweder inkompetent und freundlich oder frustriert und unfreundlich. Sechstens arbeite die Telekom nur noch vertriebsorientiert. Verkaufen um jeden Preis. "Was würdest Du sagen, wenn Dein neues Auto nach zwei Wochen liegen bliebe und der nette Autohändler würde Dir zuerst einen Leasingvertrag mit einem Jahr Laufzeit für ein anderes Auto anbieten?" Ich würde gehen.
Siebtens schließlich: "Jeder, den ich kenne, stöhnt bei dem Thema Telekom hilflos auf und weiß eine Geschichte beizusteuern. Auch die Gemeinde zuckt mit den Achseln." Das tue ich auch.
Für die BT Group spricht dagegen: Sie ist weiter Nachhaltigkeits-Leader im Telekomsektor, meint die Schweizer Vermögensverwaltung Sam. Das Umweltmanagement mag noch nicht das Beste sein, aber es ist besser als alles andere in diesem maroden Sektor. Also wenn schon Telekom, dann wenigstens mit ein wenig Klimaschutz.
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