Kleinanleger informieren sich in der Presse
Februar 1st, 2009
Damals, vor dem Platzen der New Economy-Blase, da funktionierte es immer gleich: Man musste sich die Aktien kaufen, die in Börse Online angepriesen wurden. Und zwar so schnell wie möglich, ehe die anderen Leser das auch machten. Und schon hatte man sich mit Pixelpark oder EM.TV ein solides Plus ins Portfolio gewirtschaftet.
Das war dann am Ende doch nicht so leicht und am Ende wollen es ja auch alle irgendwie gewusst haben. Was sich bis heute offensichtlich nicht gändert hat: Kleinanleger vertrauen insbesondere der Presse, wenn es darum geht, Anlagetipps zu erhalten. Sie informieren sich nicht darüber, was die Unternehmen selbst zu berichten haben sondern nehmen die durch die Presse gefilterten Informationen wahr – bei institutionellen Investoren sieht das indes anders aus. Aber die vertrauen wiederum in die eigenen Analyse- und Bewertungsfähigkeiten.
Wo das ganze steht? Natürlich in der Presse. Die Financial Times Deutschland zitiert hierbei die Studie "Verhalten und Präferenzen deutscher Aktionäre: Eine Befragung von privaten und institutionellen Anlegern zum Informationsverhalten, zur Dividendenpräferenz und zur Wahrnehmung von Stimmrechten" des Deutschen Aktieninstituts.
Kategorien: News





ist ja nicht überraschend im land der sparbuchjunkies!
man ist damit aufgewachsen und es ist das natürlichste der welt sich diesen medien zuzuwenden, wenn man informationen benötigt.
so lange gibt es ja das internet auch wieder nicht
gruss
eachtradingday
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