Kampf um die geldpolitische Politik der EZB

Dezember 15th, 2006

Kampf um die geldpolitische Politik der EZB

Der Kampf um die Richtung der Geldpolitik der EZB geht in die nächste Runde oder zumindest hat einen prominenteren Platzt in den WIrtschaftsmedien eingenommen. Diejenige, die die geldpolitische Diskussion in der EZB näher verfolgen, werden bestimmt diesen "kleinen Krieg" und seine Bedeutung für die Geldpolitik kennen. Jetzt veröffentlicht auch das Handelsblatt einen Artikel üder die "Meinungsverschiedenheiten" bezüglich der "Zwei-Säulen-Strategie" der EZB.

Mit der Zwei-Säulen-Strategie wird die Trennung der so gennanten ökonomischen Analyse und der monetären Analyse für die bestimmung der geldpolitischen Entscheidungen der Zentralbank bezeichnet. Die erste bezieht sich auf "Wirtschaftsindikatoren", die zweite explizit auf die Geldmengen- und Kreditaggregate.

Die Diskussion ist durch den Vorschlag entstanden, die Zwei-Säulen-Strategie – ein geistiges Erbe des ehemaligen Chefvolkswirt Otmar Issing – aufzugeben, und zu einer "ganzheitlichen" Geldpolitik (ähnlich der Fed?) zu wechseln. Mit einem Wort – die Bedeutung und die Analyse der monetären Säule nicht explizit getrennt für die Entscheidungen zu berücksichtigen, sondern zusammen mit der "ökonomishen" Analyse (oder sogar ihr folgend?) in einem gemeinsamen, geschloßenem Analyseverfahren zu integrieren.

Nicht spannend? – Nun, die spannenden AUswikungen lassen sich etw bei Herdentrieb nachlesen (Die Demontage der Geldmenge).


Kategorien: Analysen

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