"Jeder denkt, er ist klüger als der Markt. Die Ergebnisse sind meist schrecklich"
abgelegt im Archiv am 10.10.06
Vor der Fondswahl sind meiner Meinung nach zwei Punkte ganz besonders zu beachten:
1. Ein schon recht gut bestätigter Fakt ist es, dass die meisten Fondsmanager ihre Vergleichsindizes nicht schlagen können. Diese, die es doch schaffen, schaffen es dann aber im Folgejahr vielleicht nicht. Nur wenige sind wirklich im Stande für den Investor dauerhafte Vorteile (relativ zum Markt) zu generieren. Die Wahl hier wird nicht einfacher als die Selektion von einzelnen Aktien selbst.
2. Die Fonds erheben zum Teil saftige Gebühren (obwohl sich das Gebührenniveau insgesamt in den letzten Jahren reduziert hat), die entsprechend an der realen Performance des Anlegers zehren. Und manchmal kann diese kleine Differenz ganz erhebliche Auswirkungen auf den langfristigen Erfolg haben.
Man sieht's gleich - ich bin kein Fan von Fonds. Aber natürlich kann man nicht von jedem Sparer und anleger verlangen, sich selbst mit der Börse zu beschäftigen und ein eigenständiges Investitionskonzept zu entwickeln. Dafür seien die Fonds da. Aber, dann kommen auch (zumindest) die zwei oberen Punkte.
Eine Alternative sind die Index-Fonds oder direkt die Index-Zertifikate. Hierzu wollte ich ein Interview mit dem Harvard-Ökonom Andrei Shleifer bei Fondsreserach.de empfehlen: Plädoyer für Indexfonds

Tags: Fonds Interview Anlage Gebuehren Manager Index Investition sind sind+meist
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