Infineon punktet mit sauberen Chips für Motorräder
abgelegt im Archiv Klima am 02.01.08
Die Aktie von Infineon ist ein Trauerspiel, seit Börsengang eigentlich! Und eine Trendwende ist immer noch nicht in Sicht. Einer ist allerdings optimistisch: Paraag amin, Analyst der Citigroup. Er hat ein Kursziel von 14,60 Euro ausgegeben. Die Aktie biete eine Restrukturierungsstory, die sich aus den Bereichen DRAM, Chip Card und Kommunikation zusammensetze. Für den Titel würden ebenfalls die Kundengewinne im Mobilfunk sowie die stärkere Verbreitung im drahtgebundenen Geschäft (ADSL2 sowie VDSL2) sprechen. Wenn das nicht klappt, bleibt wenigstens das gute Gewissen. Denn das Unternehmen selbst ist gar nicht so schlecht, wie sich an zahlreichen Umweltaktivitäten zeigt. Im vergangenen Jahr entwickelten sie zum Beispiel einen Chip, der für saubere und energieeffiziente Motorräder sorgt. Das ist insbesondere für Entwicklungsländer wie China oder Indien interessant. Was steckt dahinter?
"Motorräder aus Indien und China laufen heute überwiegend mit mechanischen Steuergeräten, die den neuen Abgasvorschriften nicht gerecht werden können", sagt Jochen Hanebeck von Infineon. "Wachsende Mobilität der Bevölkerung sollte nicht zu weiterer Luftverschmutzung und Kraftstoffverschwendung führen. Infineon kann dazu beitragen: die Energieeffizienz einer solchen Motorsteuerung steigt durch unsere Chips um bis zu 15 Prozent."
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Tags: Infineon Klima Klimaschutz China Indien Motorräder
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