abgelegt im Archiv
Fonds
von Heidi P. Trabert am 24.04.07

Für Hedge-Fonds steht eben nicht nur ein Chris Hohn, der mit seiner TCI nun bei der Fusion ABN Amro und Barclays seine Finger im Spiel hat. Richtig bekannt bei uns wurde der Aktivist, weil er die Deutsche Börse 2005 kräftig ärgerte und die Übernahme mit der Londoner Börse torpedierte.
Was ist ein Hedge-Fonds eigentlich? Ursprünglich hatte das mal etwas mit Risiken absichern zu tun, daher Hedge. Doch heute fasst man darunter alle ungewöhnlichen Anlagestrategien, mit denen vielleicht viel Geld zu verdienen ist. In Deutschland hat diese Anlagekategorie bisher nicht Fuß gefasst. Das liegt daran, dass sich Hedge-Fonds im Schnitt in den letzten Jahren eher mäßig entwickelt haben. Mit Immobilien-Deals war zum Beispiel viel mehr Geld zu verdienen.
Die Politiker haben sich dennoch angewöhnt, Leute wie Hohn zu verteufeln. Da sollten wir uns nicht anschließen. TCI & Co tun Gutes. Sie setzen auf Rendite. Sie bringen Manager dazu, besser zu wirtschaften. Das ist am Ende für jeden Anleger gut.
Profitieren davon kann übrigens jeder. Es gibt inzwischen reichlich gute Zertifikate und Dachfonds, mit denen man breit in diesen Bereich investieren kann. Zehn bis zwanzig Prozent des Depots dürfen ruhig auf Hedge-Fonds entfallen. Mir gefallen übrigens die Fonds von Sauren gut. Die Kölner Firma ist zwar nicht ganz billig, aber bekannt für ihre gute Auswahl.
Permalink: Hedge-Fonds sind doch keine Heuschrecken
Trackback: http://publish.creative-weblogging.com/publish/mt-tb.pl/65364
Wong
Stimmen Sie ab für Hedge-Fonds sind doch keine Heuschrecken:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 6.50 Punkten (von 4 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
Abonnieren
Suchen Sie nach weiteren Artikeln
| RSS | Alle Abonnements sehen |
|
Was ist RSS? | |
| Yahoo! |
|
| MEIN MSN |
|
| Bloglines |
|
| Newsletter | |
| Followen Sie uns bei Twitter! |



























