Harley-Davidson stottert nur noch
abgelegt im Archiv Analysen am 15.09.07
Die Amerikaner sind mit ihren Ausgaben vorsichtiger geworden. Exklusive Zweiräder stehen bei ihren Anschaffungen nicht mehr ganz oben auf der Wunschliste. Das bekommt auch Harley-Davidson zu spüren. Der Motorradhersteller revidierte seine Absatzprognose für das dritte Quartal und warnte vor einem Gewinnrückgang. Seine Begründung: Das Marktumfeld bleibe wohl im gesamten zweiten Halbjahr vor allem in Amerika schwierig. An der Wall Street ging es für die Aktie in der vergangenen Woche um weitere 5,3 Prozent nach unten. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursverlust inzwischen auf 34 Prozent.
Schon im dritten Quartal ist der Harley-Motor ordentlich ins Stottern geraten. Statt wie ursprünglich angepeilt zwischen 91.000 und 95.000 Maschinen wird das Unternehmen nur noch zwischen 86.000 und 88.000 Motorräder mit dem typischen Auspuffknattern ausliefern. Einige Analysten warnten schon zuvor, die Turbulenzen auf den Kreditmärkten könnten dem Unternehmen schaden. Immerhin kostet eine Maschine bis zu 38.000 Dollar. Owohl die Geschäfte schlecht gehen, hebt Harley-Davidson aber seine Quartasldividende um 20 Prozent an.
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Tags: Motorräder Aktien Börse
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