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Gesamtmarkt
von Martin Savov am 17.01.07
Wie uns häufig gesagt wird, ist der Schlüssel zum langfristigen Anlageerfolg ein ausgeglichenes Portfolio bzw. Asset-Allokation. Das ist ein großes Thema, aus welchem ich nur auf einen Aspekt aufmerksam machen möchte:
Die Diversifizierung von einem Aktien-Portfolio nach Regionen kann durchaus spezifische spekulative Schwerpunkte haben. Das Salz der Spekulation ist es ja, durch geschickte Entscheidungen bessere Performance zu erzielen. Eine der Möglichkeiten ist eben, von dem Durchschnittsgewichtung (etwa in einem Index) abzuweichen und auf neue Gewinner zu setzen.
Trotzdem - wie weit will man es treiben? Und wo hört die Vernunft auf?
Keiner kennt die Zukunft und die Trends von morgen. Deswegen sollte man auch nicht zuviel auf eine oder wenige Karten setzen. Das ist der einfache Sinn der Diversifizierung. Wenn man Aktien als Anlage gewählt hat und auf deren Anstieg setzt (dahinter werden langfristig ja die Produktivitätssteigerungen, Gewinne, Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stecken, mit einem Wort - der Progress), sollte man aus diesem Diversifizierungsgedanken heraus mehr oder weniger bei einer balancierten Gewichtung der Weltregionen bleiben. So zu sagen den Welt-Aktienindex kaufen.
Und dieser sieht nach Marktkapitalisierung in etwa so aus:

Via: The Capital Spectator
Von dem aufstieg der Emerging Markets ist heutzutage überall und häufig die Rede. Trotzdem ist ihr globales Gewicht an den Kapitalmärkten noch recht klein. Dies sollte jeder Anleger berücksichtigen und wohl wissen, dass jede deutliche Übergewichtung ein zusätzliches Risiko darstellt.
Im Übrigen ist es interessant zu beobachten, dass sich das US-amerikanische Gewicht zwar in den letzten Jahren etwas reduziert hat, aber seit 1995 trotzdem gestiegen ist. Wahrscheinlich ging dies hauptsächlich einher mit dem Rückgang bei Japan. Der "Marktanteil" konnte aber sicherlich dadurch gehalten werden, dass aus Amerika in dieser Zeit viele große Unternehmen (Innovationen und IT-Branche) hervorgegangen sind. Der Blick zurück, denke ich , könnte eine kleine Mahnung für alle sein, die viel zu viel auf die Schwellenländer setzen - wer weiß, die Amerikaner können morgen schon wieder einen neuen Knaller wie Google auftischen.
Bei der Betrachtung der Grafik muss man allerdings sagen, dass die Berechungen auf Dollar-Basis erfolgen. Zwar ist der Dollar nach wie vor die wichtigste Währungseinheit in der Welt, das Resultat sähe aber sicherlich etwas anders, wenn man den Euro oder eine andere Währung nähme.
Die Diversifizierung von einem Aktien-Portfolio nach Regionen kann durchaus spezifische spekulative Schwerpunkte haben. Das Salz der Spekulation ist es ja, durch geschickte Entscheidungen bessere Performance zu erzielen. Eine der Möglichkeiten ist eben, von dem Durchschnittsgewichtung (etwa in einem Index) abzuweichen und auf neue Gewinner zu setzen.
Trotzdem - wie weit will man es treiben? Und wo hört die Vernunft auf?
Keiner kennt die Zukunft und die Trends von morgen. Deswegen sollte man auch nicht zuviel auf eine oder wenige Karten setzen. Das ist der einfache Sinn der Diversifizierung. Wenn man Aktien als Anlage gewählt hat und auf deren Anstieg setzt (dahinter werden langfristig ja die Produktivitätssteigerungen, Gewinne, Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stecken, mit einem Wort - der Progress), sollte man aus diesem Diversifizierungsgedanken heraus mehr oder weniger bei einer balancierten Gewichtung der Weltregionen bleiben. So zu sagen den Welt-Aktienindex kaufen.
Und dieser sieht nach Marktkapitalisierung in etwa so aus:

Via: The Capital Spectator
Von dem aufstieg der Emerging Markets ist heutzutage überall und häufig die Rede. Trotzdem ist ihr globales Gewicht an den Kapitalmärkten noch recht klein. Dies sollte jeder Anleger berücksichtigen und wohl wissen, dass jede deutliche Übergewichtung ein zusätzliches Risiko darstellt.
Im Übrigen ist es interessant zu beobachten, dass sich das US-amerikanische Gewicht zwar in den letzten Jahren etwas reduziert hat, aber seit 1995 trotzdem gestiegen ist. Wahrscheinlich ging dies hauptsächlich einher mit dem Rückgang bei Japan. Der "Marktanteil" konnte aber sicherlich dadurch gehalten werden, dass aus Amerika in dieser Zeit viele große Unternehmen (Innovationen und IT-Branche) hervorgegangen sind. Der Blick zurück, denke ich , könnte eine kleine Mahnung für alle sein, die viel zu viel auf die Schwellenländer setzen - wer weiß, die Amerikaner können morgen schon wieder einen neuen Knaller wie Google auftischen.
Bei der Betrachtung der Grafik muss man allerdings sagen, dass die Berechungen auf Dollar-Basis erfolgen. Zwar ist der Dollar nach wie vor die wichtigste Währungseinheit in der Welt, das Resultat sähe aber sicherlich etwas anders, wenn man den Euro oder eine andere Währung nähme.
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Wong
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Kommentar von:
adviser
(20.01.07 20:17 Uhr)
Keine Angst vor einem Börsen-Crash.
Kommentar von:
Shares-Online
(20.01.07 21:23 Uhr)
>> Die Diversifizierung von einem Aktien-Portfolio nach Regionen kann durchaus spezifische spekulative Schwerpunkte haben.
Andererseits haben die Value Investors wie Warren Buffet immer von der Diversifikation abgeraten ;-) Aber man muss natürlich berücksichtigen, wie lang man eine Aktien halten will...
Andererseits haben die Value Investors wie Warren Buffet immer von der Diversifikation abgeraten ;-) Aber man muss natürlich berücksichtigen, wie lang man eine Aktien halten will...
Kommentar von:
Martin
(24.01.07 16:14 Uhr)
Tatsächlich rät Warren Buffett vor einer zu starken Diversifizierung. Ein konzentrierteres Portfolio ist eine der wenigen Möglichkeiten, den Markt zu schlagen.
Aber auch Warren Buffet streut seine Investments. Es ist eine Frage des Grades.
Wenn man sich schon eher konzentrieren will (auf eine Klasse, weinige Aktien oder eine Region) muss man deutlich mehr Können aufbringen. "Risiken entstehen dort, wo man wenig versteht" - oder so ähnlich hat sich Buffett mal geäußert. Also - versteht man gut, woraus man sich einlässt, kann man auch mit einer "spitzeren" Positionierung spekulieren, und möglicherweise so glänzende Performance erzielen.
Die Masse der Anleger - darunter auch Scharen von Fondsmanagern - erstehen bei weitem nicht so genau - hier wollte ich konkret die Emerging Markets als Beispiel nehmen: Deren Medien-Präsenz und Wachstumszahlen, sind beachtlich. Sie sind Gesprächstoff für viele Wirtschaftsstammtische und Fernseh-Debatten, aber ihr tatsächliches Gewicht am Kapitalmarkt noch bei weitem nicht so groß.
Aber auch Warren Buffet streut seine Investments. Es ist eine Frage des Grades.
Wenn man sich schon eher konzentrieren will (auf eine Klasse, weinige Aktien oder eine Region) muss man deutlich mehr Können aufbringen. "Risiken entstehen dort, wo man wenig versteht" - oder so ähnlich hat sich Buffett mal geäußert. Also - versteht man gut, woraus man sich einlässt, kann man auch mit einer "spitzeren" Positionierung spekulieren, und möglicherweise so glänzende Performance erzielen.
Die Masse der Anleger - darunter auch Scharen von Fondsmanagern - erstehen bei weitem nicht so genau - hier wollte ich konkret die Emerging Markets als Beispiel nehmen: Deren Medien-Präsenz und Wachstumszahlen, sind beachtlich. Sie sind Gesprächstoff für viele Wirtschaftsstammtische und Fernseh-Debatten, aber ihr tatsächliches Gewicht am Kapitalmarkt noch bei weitem nicht so groß.
Kommentar von:
Martin
(24.01.07 16:54 Uhr)
Tatsächlich rät Warren Buffett von einer zu starken Diversifizierung ab. Ein konzentrierteres Portfolio ist eine der wenigen Möglichkeiten, den Markt zu schlagen.
Aber auch Warren Buffett streut seine Investments. Es ist eine Frage des Grades.
Wenn man sich schon eher konzentrieren will (auf eine Klasse, weinige Aktien oder eine Region) muss man deutlich mehr Können aufbringen. "Risiken entstehen dort, wo man wenig versteht" - oder so ähnlich hat sich Buffett mal geäußert. Also - versteht man gut, woraus man sich einlässt, kann man auch mit einer "spitzeren" Positionierung spekulieren, und möglicherweise so glänzende Performance erzielen.
Die Masse der Anleger - darunter auch Scharen von Fondsmanagern - erstehen bei weitem nicht so genau - hier wollte ich konkret die Emerging Markets als Beispiel nehmen: Deren Medien-Präsenz und Wachstumszahlen, sind beachtlich. Sie sind Gesprächstoff für viele Wirtschaftsstammtische und Fernseh-Debatten, aber ihr tatsächliches Gewicht am Kapitalmarkt noch bei weitem nicht so groß.
Aber auch Warren Buffett streut seine Investments. Es ist eine Frage des Grades.
Wenn man sich schon eher konzentrieren will (auf eine Klasse, weinige Aktien oder eine Region) muss man deutlich mehr Können aufbringen. "Risiken entstehen dort, wo man wenig versteht" - oder so ähnlich hat sich Buffett mal geäußert. Also - versteht man gut, woraus man sich einlässt, kann man auch mit einer "spitzeren" Positionierung spekulieren, und möglicherweise so glänzende Performance erzielen.
Die Masse der Anleger - darunter auch Scharen von Fondsmanagern - erstehen bei weitem nicht so genau - hier wollte ich konkret die Emerging Markets als Beispiel nehmen: Deren Medien-Präsenz und Wachstumszahlen, sind beachtlich. Sie sind Gesprächstoff für viele Wirtschaftsstammtische und Fernseh-Debatten, aber ihr tatsächliches Gewicht am Kapitalmarkt noch bei weitem nicht so groß.
Kommentar von:
adviser
(24.01.07 17:47 Uhr)
Turbo-Rendite: Immobilien und Grundstücke in Rumänien; Info: http://www.romania24.de
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