Griechenland wirft Schatten bis nach New York

April 7th, 2010

Griechenland wirft Schatten bis nach New York

Die US-Notenbank Fed hält die Zinsen niedrig. Die Konjunktur soll weiter belebt werden und so bleiben die Zinsen in der Nähe von Null.

Einer Faustformel folgend könnte man sagen: Das freut den Börsianer an sich, da niedrige Zinsen damit einhergehen, dass man günstig Investitionen tätigen kann und auch eine Geldanlage auf Pump aussichtsreich zu sein scheint.

Doch irgendwie gilt die Faustformel aktuell nicht. Die niedrigen Zinsen scheinen weniger zu beleben als man es eigentlich hoffen könnte. Im Gegenzug mag man fragen, woran das liegen mag.

An Griechenland! Und an China! Zu unsicher ist im Falle Griechenlands, wie es gelingen kann, die Staatspleite zu verhindern und den Euro dabei dennoch stabil zu halten. Und im Fall Chinas gibt es schlicht und ergreifend noch zu viele Unsicherheiten im Währungsstreit. Hier heißt es abwarten und auf die Ergebnisse hoffen, die der US-Finanzminister in China erzielen kann (er reist am Donnerstag).

Fazit: Es ist zu viel Unsicherheiten in den Märkten. Da kann auch eine Null-Zins-Politik wenig ausrichten.

Mehr zum Thema in der FAZ, in der FTD, im Handelsblatt:
Der gefährliche Weg der Fed
US-Börsen: Wall Street verliert den Mut

Deutsches Geld in Gefahr – Bundesbank warnt vor Nothilfe für Griechenland
Fed: Nullzinspolitik könnte ausgeweitet werden.


Kategorien: Konjunktur

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