Grüne Rendite oder ein Stück Wald für 20.000 Dollar
abgelegt im Archiv Fonds , Klima am 10.07.07
Die Amerikaner können schon lange in Wald investieren. Hierzulande kommt dieses attraktive Anlagesegment erst langsam in Schwung. Den Anfang macht nun, wie ich in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung lese, die fondsgesellschaft Aquila Capital. Anleger brauchen dafür aber mindestens 20000 Dollar. Wie das geht? Ganz einfach: "Ein Spezialist kauft günstig große Flächen, forstet sie mit begehrten Holzsorten auf, pflegt die Wälder und erntet sie nach ein paar Jahrzehnten wieder ab", heißt es in der FAZ. Wenn große Pensionsfonds oder Lebensversicherungen Wald kaufen, erwarteten sie in der Regel zweistellige Renditen.
Bisher machten vor allem die Profis ihre Waldgeschäfte. Für private Anleger gibt es in diesem Segment hierzulande bisher nur ganz wenige seriöse Angebote. Der neue Fonds von Aquila Capital aus Hamburg stoße daher in eine Marktlücke. Er verspricht eine Rendite von neun Prozent und verlangt eine Mindestanlagesumme von 20000 Dollar und zehn bis zwölf Jahre Geduld. Solange soll der geschlossene Fonds laufen. Als Berater für seine Waldinvestments hat sich Aquila Capital IWC geholt, einen Spezialisten, der 1991 in Dänemark gegründet worden ist und mehr als 300000 Hektar Wald in Europa, Australien, Neuseeland und Amerika betreut.
Investieren will "WaldInvest" vor allem in Brasilien. Wegen des subtropischen Klimas und der geringen Kostenbelastung seien die Bedingungen dort herausragend. Bäume, die den Vereinigten Staaten bis zu 30 Jahren wachsen, könnten in Brasilien schon nach 18 bis 20 Jahren geerntet werden. Geachtet werde auch auf Nachhaltigkeit, wenn in Eukalyptusbäume, Kiefernplantagen oder Mischwald investiert wird. Auch die Nachfrage scheint zu stimmen. Der Bedarf von Ländern wie China und Indien steige von Jahr zu Jahr. Allein deren Importe hätten sich seit 1995 verfünffacht.
Strategisch sind Investoren mit einem Waldfonds übrigens gut bedient, merkt die Zeitung an. "Wenn es an den Aktienbörsen kracht, macht das den Bäumen gar nichts. Sie wachsen einfach weiter."
Zum Waldinvest

Tags: Klima Fonds Wald Energie Aktien
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Kommentar von:
Merrill
(16.09.07 2:12 Uhr)
Kommentar von:
Steffen Witke
(11.02.08 17:20 Uhr)
Es gibt auch kleinere Waldbeteiligungsmöglichkeiten, als die 20.000 Dollar (14.000 €) bei beim "Waldinvest"-Fonds:
Mit dem "Baumsparvertrag" kann man z.B. bereits ab 30 € im Monat seinen eigenen Wald schaffen: www.baumsparvertrag.de
Oder man legt sein Geld in ein "Waldsparbuch" an.
Dabei kann man ab 2400 € insgesamt 1000 m3 Tropenwald erwerben.
Um die Bewirtschaftung muss man sich bei beiden Angebote nicht kümmern, die sind im Preis enthalten. Die Renditeprognosen betragen 8-10 Prozent.
Infos hierzu unter www.waldsparbuch.de
Mit dem "Baumsparvertrag" kann man z.B. bereits ab 30 € im Monat seinen eigenen Wald schaffen: www.baumsparvertrag.de
Oder man legt sein Geld in ein "Waldsparbuch" an.
Dabei kann man ab 2400 € insgesamt 1000 m3 Tropenwald erwerben.
Um die Bewirtschaftung muss man sich bei beiden Angebote nicht kümmern, die sind im Preis enthalten. Die Renditeprognosen betragen 8-10 Prozent.
Infos hierzu unter www.waldsparbuch.de
Kommentar von:
Info
(23.02.10 18:41 Uhr)
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All dies führte dazu, das Tropenholzwirtschaft in Brasilien mittlerweile wirtschaftlich kaum mehr möglich ist. Das musste auch der europäische Marktführer für FSC-Tropenwaldbewirtschaftung PRECIOUS WOODS merken, der in den letzten Jahren über 15 Mio $ in Brasilien verlor.
Alternativ kann man sich auch direkt beteiligen:
Die Firma „Futuro Forestal“ hat bei der Bewertung der unabhängigen Ratingagentur SICIREC als „bestes Forstinvestment Latein-Amerikas“ abgeschnitten (www.futuroforestal.com). Das Unternehmen forstet Brachflächen auf und bewirtschaftet sie nachhaltig umweltfreundlich mit FSC-Siegel.
In Europa ist die seriöse „Baumsparkasse“ (www.baumsparkasse.de bzw. www.forestfinance.de ) für die Vermittlung von Beteiligungen an Holzaufforstungsflächen der Futuro Forestal Marktführer. Die Baumsparkasse.de bietet unterschiedliche Beteiligungsformen an, von einem „30 € im Monat“ „BauSparVertrag“ (www.Baumsparvertrag.de) bis hin zum 22.750 € Hektarkauf.