Erdogans neue Machtfülle oder sieben Gründe, warum Aktien aus der Türkei nun noch attraktiver sind
Juli 24th, 2007

Die Türkei sehe ich seit Sonntag mit anderen Augen. Nicht nur, dass es nun stabile Mehrheitsverhältnisse in der türkischen Demokratie gibt. Die Politik ist sogar pro Westen und pro Wirtschaft, obwohl ein Islamist an der Markt ist. Besonders überrascht hat mich heute ein positiver Leitartikel in der FAZ: "Erdogans neue Machtfülle". Der Türkei-Korrespondent Rainer Hermann schreibt darin:
- Seit vierzig Jahren hat keine türkische Partei mehr einen so klaren Regierungsauftrag erhalten.
- Noch in der Wahlnacht bekannte er sich zur freiheitlichen Demokratie, zur pluralistischen Gesellschaft und zum Wettbewerb in der Wirtschaft.
- Vom Adjektiv "islamisch" hat sich Erdogans Partei AKP nun endgültig gelöst. Der Begriff "Islam" beefindet sich nicht einmal in ihrem Programm.
- Das Ergebnis ist ein Ja zur Stabilität und zu pragmatischer Politik
Die Märkte jubeln naturgemäß. Ich habe daher ein paar interessante Charts zusammengestellt über die Türkei. Sie stammen aus Präsentation der führenden deutschen Fondsgesellschaft, der DWS, und zeigen, warum es sich nun womöglich mehr denn je lohnt, dort zu investieren. Die Türkei ist noch ein kleiner Markt, aber einer, den es künftig stärker zu beachten gilt – trotz immer noch hoher Inflation und einer flatterhaften Währung.
Warum sollte man in der Türkei investieren? Sieben Gründe!
1. Gute Wirtschaftsdaten im Vergleich der Schwellenländer
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2. Wettbewerbsvorteile in der Produktion
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3. Der größte Börsenwert unter den neuen EU-Staaten
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4. Eine schnell wachsende Volkswirtschaft
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5. Boomende Direktinvestitionen aus dem Ausland
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6. Auf dem Weg, die Maastricht-Kriterien einzuhalten
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7. Die günstigsten Banken in den Schwellenländern Osteuropas
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Vergleich der Banken von der Credit Suisse
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Zur Information: Der Türkei-Fonds der DWS
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Kategorien: Emerging Markets



