Eine nachrichtenreiche Woche neigt sich dem Ende zu.
August 17th, 2006

Die wohl wichtigsten Daten zur allgemeinen Verfassung der US-Wirtschaft, nämlich die Inflationsaussichten und dadurch die wahrscheinliche zukünftige Politik der Fed, sind günstig ausgefallen und haben ihre positive Wirkung auf die internationalen Aktienbörsen nicht verfehlt.
Offensichtlich häufen sich die Anzeichen, dass die amerikanische Wirtschaft leicht abkühlt. Dies ist, wie geschrieben, im Moment eine erleichternde Nachricht für die Investoren, die sich seit Mai verstärkt auf die Inflationsgefahren und die Zinserhöhungen konzentriert haben.
So wurden auch die eher verhaltenen Daten zum Immobilienmarkt (ein Artikel hierzu erscheint aktuell in der FAZ.net: Immobilienflaute trifft einige Bundesstaaten heftig) und die unter den Erwartungen liegenden Jobless Claims (Link zu den Daten) oder der sinkende Leading Indicators Index für Juli (Link zu den Daten) als beruhigenden Signal gedeutet.
Am Freitag wird nun der consumer Sentiment Index der Universität von Michigan veröffentlicht. Marktbewegende Impulse würde ich jetzt jedoch nicht erwarten.
Fürs erste sind die Karten auf dem Tisch. Ich beginne mich aber so zu fragen, wann und natürlich ob, die Investoren bald mit Konjunktursorgen kommen werden?…
Und wie sich das wohl auf die Börsen auswirken wird?…
Kategorien: Gesamtmarkt



