Eine Hausse endet gewöhnlich nicht so

Oktober 11th, 2006

Eine Hausse endet gewöhnlich nicht so

Thomas Grüner stellt sich die Frage, die auch viele Anleger zurzeit beschäftigt: nähern wir uns einem Top an den Aktienmärkten?

Denn, auch wenn es so gut ist, dass die Aktien Stärke zeigen und weiter klettern, sind die Investoren besorgt, nicht wieder alte Fehler zu begehen und nahe an den Höchstkursen einzusteigen. Vermutlich ist "Einsteigen" hier das richtige Wort, da ich der Meinung bin, dass viel Geld (wenn nicht ausgesprochen viele Investoren) noch an der Seitenlinie stehen.

Ich mache diese Unterscheidung (zwischen Geld und Anleger) ziemlich aus dem bauch heraus, und will damit mein persönliches Empfinden ausdrücken, dass nach den nunmehr 3 Jahren Hausse, schon etliche Investoren wohl im Markt sind, aber noch recht vorsichtig und mit relativ kleineren Summen. Nicht zu vergessen, dass die Geldpolitik und die Wirtschaft ständig neues Geld in das System hineinbringen.

Meine Meinung basiert auf ähnlichen Beobachtungen, wie sie Thomas Grüner in seiner neuen Kolumne darstellt:

Die Investoren suchen weiter nach Ausreden, um keine Aktien kaufen zu müssen. Jede Befürchtung und jedes potentielle Problem wird derzeit wieder in den Medien thematisiert. Man macht sich Sorgen und es gilt weiterhin als intellektuell, möglichst viele dieser Probleme zu erkennen und zu beschreiben. Parallel dazu erreicht der Dow Jones seinen höchsten Stand aller Zeiten.

So endet das nicht

Grüner zählt in einer längeren und wohl nicht vollständigen Liste die Sorgen auf, die sich die Anleger so machen. Alles alte Bekannte. Alles wohl eingepreist.


Kategorien: Anlegersentiment

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

Feed

http://www.boersenweblog.de / Das Börsen Weblog - Eine Hausse endet gewöhnlich nicht so - Finanzen, Geld, Märkte, Kurse, Dax, Börse, Zinsen, Aktien

Impressum