Die Wikinger setzen die deutschen Solarkonzerne unter Druck
abgelegt im Archiv Klima am 27.10.07
REC fackelt nicht lange. Nun also Singapur: Dort wollen die Norweger bis 2010 die größte Solarfabrik der Welt bauen. Das Investitionsvolumen geben sie mit drei Milliarden Euro an. "Mit einer Kapazität von 1,5 gigawatt wird sie die derzeitige internationale Kapazität aller Hersteller mit 2 Gigawatt fast verdoppeln", schreibt der FAZ-Korrespondent Christoph Hein aus Singapur. REC-Chef Erik Thorsten legte die Betonung offenbar auf die Kosten, wie folgende Sätze zeigen.
"Dieses Projekt wird es uns möglich machen, kosteneffektiv zu wachsen. Unsere künftigen Kosten werden darüber entscheiden, ob wir in der Lage sein werden, Solarprodukte zu liefern, die preislich mit den traditionellen Energieangeboten mithalten können." Schon ab 2012, also in fünf Jahren, werde sich die Solarenergie preislich rechnen. Das ist wesentlich früher als andere in der Branche dies erwarten. Mit seinem rasanten Expansionstempo setzt er daher auch andere Konzerne in der Solarbranche gehörig unter Druck. Wenn REC durch große Fabriken Kostenführer wird, setzen die Norweger damit die Standards, an denen sich die anderen orientieren müssen.
Der Wettbewerb wird härter. Offenbar ist die Schonzeit für die Solarbranche bald vorbei. REC will die eigenen Kosten von 2005 bis 2010 halbieren. Das ist eine gute Duft-Marke!
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Tags: Klima Solar REC Norwegen Solarzellen Solarfabrik
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Kommentar von:
egghat
(28.10.07 15:01 Uhr)
Kommentar von:
Versicherungsmakler Heine
(03.11.07 13:20 Uhr)
Also ich bin mir auch nicht sicher, ob das so glatt geht.
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Vor allem frage ich mich (der das Thema Solarenergie etwas intensiver verfolgt), auf welche Technologie die setzen und ob die nicht auch einfach wegen der Wahl der falschen Technologie böse auf die Nase fallen könnten. Die Frage Dünnschicht oder nicht kann doch aktuell niemand seriöse beantowrten ...