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Klima
von Heidi P. Trabert am 12.12.07

Dabei kommt der Wirtschaft von Bali bis Berlin zugute, dass vieles, was heute von Politik und Unternehmen als "klimafreundliche Investitionen" zur Imageförderung eingesetzt wird, oft auch sinnvolle Kosteneinsparungen sind. Denn das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) entsteht hauptsächlich durch Verbrennung von Rohstoffen zur Energiegewinnung. Rohstoffe und Energie aber werden ständig teurer.
Ein Beispiel: Die Deutsche Bank hat vergangene Woche angekündigt, den Energieverbrauch und CO2-Ausstoß ihrer Hochhaustürme in Frankfurt durch einen Umbau um die Hälfte zu reduzieren. Geänderte Bau- und Brandschutzvorschriften haben die Sanierung ohnehin erzwungen. Und die Energiebilanzen fast aller Hochhäuser der Stadt sind so schlecht, dass die Frankfurter über sie schon als "Heizstäbe" lästern. Langfristig spart die Deutsche Bank mir der neuen Wasser-, Klima- und Heiztechnik also enorme Summen. Und tut zugleich der Umwelt Gutes. Weniger Energieverbrauch und alternative Energien wie Solar- und Windkraft oder Geothermie reduzieren zudem die Abhängigkeit von Öl- und Gasförderländern wie Russland, Iran oder Venezuela, die ihre Lieferungen gern mit politischen Bedingungen koppeln.
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