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Börsentipp
von Heidi P. Trabert am 17.03.08

Weil die Menschen in wirtschaftlich schlechteren Zeiten als erstes auf Dinge verzichten, die sie nicht notwendigerweise zum Lebensunterhalt brauchen, sagen Skeptiker. Schließlich ist zu befürchten, dass die Finanzkrise auf alle Wirtschaftsbereiche durchschlägt, der schwache Dollar lässt die Kaufkraft der Amerikaner sinken und hohe Rohstoffkosten verteuern die Produktion. Wohl wahr, aber im Fall Swatch etwas kurz gegriffen.
Schließlich ist der weltweite größte Uhrenhersteller rund um den Globus aktiv. Vor allem in Schwellenländern gelten die Schweizer Zeitmesser als hip. In China ist Swatch bei Luxusuhren Marktführer. Nur acht Prozent seines Umsatzes erzielt das Unternehmen dagegen in den USA. Lässt die Kauflust dort nach, dürfte dies locker in anderen Regionen ausgeglichen werden. Faz-Net hat ein weiteres Argument für die Aktie gefunden: "In der 25-jährigen Firmengeschichte (mittlerweile ist der Konzern in mehr als 50 Ländern mit rund 20.000 Mitarbeitern aktiv) haben es die Schweizer bisher noch immer verstanden, die richtigen Antworten auf veränderte Marktbedingungen zu geben." Nach dem Kursrutsch sei das Papier auch wieder fair bewertet. Das Fazit des Autors lautet daher: "Mit der Swatch-Aktie tickt das Depot langfristig richtig."
Permalink: Die Swatch tickt noch immer richtig
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Wong
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