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von Heidi P. Trabert am 12.05.07

Warum? So fragte FAZ-Autor Michael Hanfeld. Franks bemerkenswerte Antwort:
"Warum? Weil wir glauben, dass der Printmarkt schrumpft - das ist seit Jahren so und betrifft nicht vorrangig den Spiegel. Die Printmärkte in ganz Westeuropa schrumpfen, der spiegel hat sich da ganz hervorragend gehalten. Aber es ist unübersehbar, dass es dort zurzeit kein Wachstum gibt.
Im Internet explodieren die Zahlen, auch aufgrund des gesellschaftlichen Strukturwandels. Wer sich darauf nicht einstellt, der wird ein Problem kriegen. Wir nicht: Spiegel Online hat im ersten Quartal dieses Jahres 60 Prozent mehr als im Vorjahr an Anzeigenumsätzen erzielt. Spiegel Online wird dieses Jahr einen größeren Anzeigenumsatz verbuchen als das Manager Magazin. Man müsste sich schon Augen, Ohren und Nase zuhalten, um diese Entwicklung zu verkennen."
Unverkennbar ist zudem: Spiegel.de ist eine der beliebtesten Internet-Seiten in Deutschland und boomt. Auf Alexa rangiert die Online-Version des Magazins derzeit auf Platz 9, noch vor StudiVZ. Der Stern folgt auf 36, die Süddeutsche auf 60, Focus auf 73, Faz.Net auf 78 und Tagesschau.de auf Rang 93.
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Wong
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