Die Kurse fallen, aber amerikanische Manager kaufen eigene Aktien

August 16th, 2007

Die Kurse fallen, aber amerikanische Manager kaufen eigene Aktien

Der Kurs des Internetportals Yahoo ist neulich auf den tiefsten Stand seit drei Jahren gefallen. Doch was macht Susan decker, die Präsidentin des Internetunternehmen? Sie kauft just zu diesem Zeitpunkt Yahoo-Aktien im Wert von mehr als einer Million Dollar. Nicht nur der Zeitpunkt auch die Höhe war spektakulär. So viel eigene Aktien hat ein Yahoo-Manager seit vier Jahren nicht mehr gekauft.

Das wissen wir alles, weil so etwas gemeldet werden muss und auch im Internet nachzulesen ist. Insiderscore.com heißt einer dieser Dienste. Nicht nur Susan Decker hat zuletzt in in großem Stil eigene Aktie gekauft. Viele andere Spitzenmanager tun dies auch. Beobachter von Insiderkäufen sprechen daher von den besten Signalen seit dem Kurseinbruch im Herbst 2002, schreibt der Amerika-Korrespondent der FAZ, Norbert Kuls.

Gemessen werden die Aktivitäten und die Zuversicht der Insider in Amerika sogar in einem Index, dem "Insider Confidence Index". Ende Juli lag er bei 57,4 Punkten. Das deutet nach aller Erfahrung auf eine steigende Tendenz am Aktienmarkt hin. Werte über 55 gelten als gut. Hinter dem Index steckt die Idee, dass Manager am besten den Zustand ihres Unternehmens und ihrer Branche beurteilen können. Wenn sie eigene Aktien kaufen, rechnen sie auch künftig mit guten Zahlen, sehen aber gleichzeitig die eigene Aktie eher als unterbewertet an.

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Kategorien: Gesamtmarkt

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RSS Kommentare1 Kommentar

  1. HRR

    Susan Decker kaufte nicht für eine Milliarde Dollar Yahoo-Aktien, sondern für eine Million Dollar. Ein klitzekleiner Unterschied ;-)

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