Die Klimakiller in der Autoindustrie müssen verschrottet werden
Dezember 20th, 2007

Oh, was schreit die Autoindustrie auf. "Klimaschutz kostet Autokäufer 1300 Euro", titelt die FAZ heute im Wirtschaftsteil. Abgebildet wird ein V8-Motor von Porsche mit der Frage: "Klimakiller?" Ja, klar, lautet die Antwort. Und das Jammern der Autobranche kann ich schon lange nicht mehr hören. Die hatten bereits viele Jahre Zeit, an Alternativen zu arbeiten. Doch wenn sie nun über mögliche Auflagen aus Europa Sturm laufen, dann kann man nur urteilen: Die Zeichen der Zeit nicht erkannt. So weit kann es also mit der Nachhaltigkeit bei Volkswagen und Co nicht her sein. Gerade für Käufer von Luxuswagen sollte es überhaupt kein Problem sein, etwas mehr für ihre neue Karosse zu zahlen. Und im Massenmarkt?
Was spricht denn eigentlich gegen kleinere, umweltfreundlichere Autos? Nichts! Der Autobranche ist doch schon lange klar, dass es Auflagen geben wird. Sie sollten sich umgekehrt daran machen, diese überzuerfüllen. Nur so bekommen die Deutschen mittelfristig den Wettbewerbsvorteil, den sie benötigen, um sich international wieder besser gegen Toyota & Co durchzusetzen. Schärfere Auflagen sind also gerade gut, weil sie zu Innovationen zwingen. Freiwillig hat dieses System ja offenbar nicht funktioniert!
Wer dies begriffen hat, ist offenbar BMW. Bis auf weiteres bleibt der Konzern daher mein Klimafavorit in der Autoindustrie. Aus bewertungstechnischen Gründen ist die Aktie ohnehin attraktiv.
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Kategorien: Klima




Mir geht die Steuer aus einem Grund gegen den Strich: Es ist noch eine unsystematische Steuer mehr. Wenn man CO2 verhindern will, muss man CO2 besteuern. Und zwar nicht das Auto, sondern den Spritverbrauch. Ansonsten könnte ich auf ein großes Haus eine Steuer packen, weil das auch mehr Heizöl braucht. Kurz: Es ist Quark ein Auto zu besteuern, man muss den Sprit besteuern. Und zwar gleichmäßig. Nicht Diesel (pro CO2 billiger als Benzin) anders als Benzin als Kerosin (überhaupt keine Steuer).
Bye egghat.