Die historische Chance oder warum die Abgeltungssteuer Dachfonds zum Renner macht
abgelegt im Archiv Fonds am 07.07.07
Bald werden wir wohl mit Angeboten der Fondsbranche überschüttet. Die Abgeltungssteuer, die am Freitag vom bundesrat beschlossen wurde und 2009 in Kraft tritt, macht dies möglich. Denn wer als Fondsanleger dauerhaft Steuern sparen will, sollte sich nun darüber Gedanken machen, wie er das hinbekommt. Eine Variante ist sicher, einen Dachfonds zu kaufen. Darauf wies direkt am Freitag der Marktführer in diesem Bereich hin, die Sauren Fonds-Service AG. Bisher galten Dachfonds eher als relativ teure, weil gebührenfressende Anlagevariante. Bei dauerhaften 25-Prozent-Vorteil ändert sich diese Perspektive aber nun.
Wer nun einen Dachfonds kauft, könne von der Altfall-Regelung profitieren, ohne auf Umschichtungen im Rahmen des Dachfonds verzichten zu müssen. Bei einem Einzeldepot fallen dagegen bei jeder Umschichtung Steuern an. Durch diese Bevorzung von Fonds ergäben sich langfristig enorme Vermögensvorteile. Sauren-Vorstand Andreas Beys meint gar: "Für Privatanleger ergibt sich eine historische Chance, ihr Kapital durch vorausschauende Entscheidungen langfristig vor steuerlichen Nachteilen zu schützen." Konkret bedeutet dies: Wer Ende 2008 zum Beispiel 100000 Euro investiert und mit einer Rendite von sieben Prozent kalkuliert, kann daraus in zwanzig Jahren 400.000 Euro machen - mit der Altfallregelung. Ansonsten wären es 100.000 Euro weniger. Noch größer wird der Effekt natürlich, wenn man etwa mit zehn Prozent Rendite rechnet.
Der entscheidende Punkt ist: Umschichtungen sind in Dachfonds steuerlich unschädlich, aber unter Renditegesichtspunkten langfristig entscheidend für den Anlageerfolg. Denn wenn zum Beispiel ein Fondsmanager wechselt, sollte auch der Anleger überlegen, ob er sich nicht verändert. Außerdem ist es wichtig, immer mal wieder neue, viel versprechende Fondsmanager in das Depot zu nehmen. Auch das geht - ohne steuerliche Nachteile - über einen Dachfonds.
Schließlich sind Dachfonds einfach praktisch. Man kauft sich eine kleine Vermögensverwaltung und muss sich um nichts mehr kümmern. Die Arbeit macht der Manager, wenn er denn gut ausgewählt worden ist. Die Sauren-Dachfonds sind da sicher eine gute Anlaufstelle. Seit 1999 waren sie in den meisten Jahren besser als der jeweilige Vergleichsindex.

Tags: Fonds Dachfonds Abgeltungssteuer Steuern Finanzamt Fiskus
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Kommentar von:
Nico
(31.03.08 6:39 Uhr)
Kommentar von:
Student
(20.11.08 8:52 Uhr)
ich hätte mal eine Frage an euch sozusagen als Dachfonds-Experten. Habe eine Markteinführung für einen Dachfonds durchzuführen und mich würde interessieren, welchen USP, also welches Alleinstellungsmerkmal ein Dachfonds besitzen sollte, damit ihr in ihn investieren würdet, bzw. welche Kriterien wünschenswert wären, die es so jetzt noch nicht gibt!
Wäre euch wirklich für Tipps dankbar!!
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Kommentar von:
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Wie im Artikel geschrieben, bin ich sowieso kein Freund davon, sich durch künftige Steuern von der eigenen Anlagestrategie abbringen zu lassen.