Die großen Aktienstrategen schwenken um und werden optimistisch
Juli 10th, 2007

Oh je, solche Überschriften gefallen mir nicht so gut: "Aktienstrategen erwarten steigende Kurse", heißt in der FAZ. "Übernahmen und Gewinnprognosen stützen die Kurse." Zwar hat der Dax sein Allzeithoch von 8136 Punkten noch nicht übertroffen, doch das wird wohl nur noch eine Frage von Tagen sein. Im Moment arbeitet er sich noch an 8000 Punkten ab und schaffte bisher nur 8120 Zähler. Doch angesichts dieser robusten Kursentwicklung glauben nun auch die großen Häuser nicht mehr an weniger als 8000 Punkte zum Jahresende, so wie sie das einmal vorhergesagt haben. Der Optimismus steigt allerorten, das ist immer ein Warnsignal.
JP Morgan investiert weiter in Aktien, Goldman Sachs gewichtet europäische Aktien sehr stark in seinen Portfolios, und Lehman Brothers erwartet bis Ende des Jahres einen neuen Rekord des S&P-500-Index. Auf 1600 Punkte könnte der amerikanische Leitindex steigen – von derzeit 1530. Und in Westeuropa seien noch fünf Prozent Kursanstieg bis Ende des Jahres drin. Das wären gut 400 Punkte, wenn wir nur den Dax betrachten. "Aktien sind immer noch günstig bewertet, und es zeigt sich am Markt kein Hinweis auf eine Überhitzung", schreiben die Lehman-Strategen.
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