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Klima
von Heidi P. Trabert am 17.12.07

Die traditionsreiche Leuchte mit dem glühenden Draht wandelt nur einen minimalen Teil des verbrauchten Stroms in Licht um, mehr als 95 Prozent verpuffen als Wärme. Weltweit entfallen rund 19 Prozent der verbrauchten Elektrizität auf Leuchtquellen, die alten Glühlampen fressen davon alleine zwei Drittel auf. In Australien dürfen deshalb ab 2010 keine herkömmlichen Leuchten mehr verkauft werden. Der US-Staat Kalifornien will sie ab 2012 verbannen. Und auch die Europäische Union diskutiert ein Verbot. Noch werden in Westeuropa allerdings jährlich 2,1 Mrd. Glühbirnen verkauft.
Für Osram ist die Glühbirne längst zu einem Randgeschäft verkommen. Gerade mal drei Prozent des Umsatzes machen die Münchner noch mit ihrem einstigen Verkaufsschlager, dem sie ihren Namen verdanken. Osram ist eine Wortschöpfung aus den zu Anfang des 20. Jahrhunderts üblichen Material einer Glühbirne: Osmium und Wolfram.
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