abgelegt im Archiv
Gesamtmarkt
von Heidi P. Trabert am 27.08.07

Für Fels lautet mit Blick auf Zinspolitik die zentrale Frage: Beeinflussen die Vertrauenskrise und die Verluste bei Anleihen, die mit amerikanischen Hypotheken besichert wurden, das Kreditvergabeverhalten der Banken an Haushalten und Unternehmen maßgeblich? Dies lasse sich nicht ausschließen - angesichts der Größe der Engagements und damit der potentiellen Verluste einiger deutscher Banken. Die Zinserhöhung auszusetzen, ließe sich auch mit zwei anderen Argumenten stützen: Erstens seien die Konjunkturrisiken global gestiegen, zweitens habe sich das Wirtschaftswachstum im Euro-Raum etwas abgekühlt.
Da die Banken untereinander derzeit extrem misstrauisch sind, kann es gut sein, dass die Liquiditätskrise noch eine Weile anhält. Denn nach wie vor ist nicht klar, wie groß die jeweiligen Schieflagen sind. Solange dies so sei, "herrscht Misstrauen, da jeder um die Rückzahlung seiner Kredite fürchtet", meint Fels. Die Geldspritzen der Währungshüter linderten nur die ärgsten Nöte einiger Institute. Sie beseitigten aber nicht das eigentliche Problem: Mangelndes Vertrauen.
Trackback: http://publish.creative-weblogging.com/publish/mt-tb.pl/88336
Wong
Stimmen Sie ab für Die Europäische Zentralbank sollte die Zinsen im September unverändert lassen:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 9.50 Punkten (von 2 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
Abonnieren
Suchen Sie nach weiteren Artikeln
| RSS | Alle Abonnements sehen |
|
Was ist RSS? | |
| Yahoo! |
|
| MEIN MSN |
|
| Bloglines |
|
| Newsletter | |
| Followen Sie uns bei Twitter! |



























