Die Börse spielt verrückt – war ein Tippfehler schuld?
Mai 6th, 2010

© Christian Seidel / pixelio
Wenn die Märkte nervös sind – und das sind sie aktuell im Zuge der Griechenland-Krise – dann reicht es, wenn irgendein Bank-Mitarbeiter in den USA sich auf seiner Tastatur vertippt und schon bricht der Dow Jones zeitweise so stark ein, wie schon seit mehr als 20 Jahren nicht mehr…
Angeblich soll ein Händler der Citigroup Aktien des im Dow Jones notierten Unternehmens Procter & Gamble verkauft haben. Leider hat er dabei auf der Tastatur aber ein "b" für "billion" eingetippt, obwohl er doch nur ein "m" für "million" eingeben wollte. Und schon löste diese riesige Verkaufsattacke weitere hektische Verkäufe aus, ehe sich die Kurse nach zwischenzeitlicher Panik wieder nach und nach erholten.
Ich möchte gerne an dieses kleine "Märchen" glauben, doch ich denke, dass die Sorge um die Finanzen in der westlichen Welt nicht fehl am Platze ist. In den USA und in Europa wird zu sehr auf Pump gelebt. Die Quittung wird eines Tages kommen. Vielleicht ist das, was aktuell in Griechenland passiert, nur ein Anfang. Und da reicht es schon, sich auf der Tastatur zur vertippen, um die Finanzwelt in Panik zu stürzen.
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So ein Blödsinn. Irgendwer hat sicher viel Geld mit diesem “Fehler” gemacht. Und sehr viele Shop-Trader wurden dann bei der Aufwärtsbewegung ausgestoppt. Kann mir nicht vorstellen, dass es bei einer Million keine Sicherheitsaspekte gibt?!