Die 50-Prozent-Chance oder warum HanseYachts so gut segelt

Juli 6th, 2007

Die 50-Prozent-Chance oder warum HanseYachts so gut segelt

HanseYachts ist erst vor kurzem an die Börse gekommen. Wie viele andere Neulinge zeichnen die aktuellen Zahlen daher das Bild einer recht teuren Aktie. Der Kurs bewegte sich daher auch kaum von der Stelle und entwickelte sich sogar schlechter als der Gesamtmarkt. Ein Grund dafür war sicher auch, dass das neue Segment Motorboote etwas langsamer als geplant vorankommt. Doch wie prognostiziert legt die Gesellschaft nun gute Zahlen vor. Vor allem die Produktlinie Hanse Yachten verkauft sich ausgezeichnet.

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Insgesamt erscheinen die optimistischen Prognosen von SES Research daher nun etwas realistischer. Danach soll sich der Umsatz in den kommenden zwei Jahren auf mehr als 200 Millionen Euro verdoppeln. Der Reingewinn würde sich sogar verdreifachen, wenn wie erwartet die Gewinnmarge von 10 auf 16 Prozent steigt. Klingt zu schön, um wahr zu sein, zumal das ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von weniger als 10 für den Juli 2009 bedeutete.

SES gibt nun ein Kursziel von 47 Euro aus. Das ist vorsichtig geschätzt, denn sie sagen selbst, dass sie aufgrund anderer Vergleiche mit Konkurrenten auf Kursziele zwischen 59 und 103 Euro kommen. Entscheidend ist: Wenn der Hauptaktionär und Motor des Unternehmens, der Gründer Michael Schmidt, in zwei Jahren statt 800 Booten 1400 verkauft und auch seine Preise anheben kann, dann dürfte auch die Aktie gut mitsegeln. Zuzutrauen ist dies dem Seebären Schmidt. Er ist ein Unternehmertyp, wie er im Buche steht. Solange er HanseYachts leitet, wird das Unternehmen voran kommen.


Kategorien: Börsentipp

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