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Währungen
von Heidi P. Trabert am 14.04.07

Eigentlich sollte die Zinserhöhung zunächst auch gut für den Euro sein. Der liegt schon gegenüber dem Dollar um 1,35 Cents, obwohl die Leitzinsen in Amerika sogar höher sind. Der Grund: Alle Welt glaubt, dass sich Europa in diesem Jahr wirtschaftlich besser entwickelt als Amerika. Deshalb fließt viel Geld auf den alten Kontinent - insbesondere in die Aktienmärkte, die nach wie vor unterbewertet sind und noch mindestens ein Potential von 30 Prozent in den nächsten zwei Jahren haben.
Doch Vorsicht: Wenn alle in eine Richtung rennen, ist die Gegenbahn meist frei - und oft ist das eine gute Gelegenheit, um Geld zu verdienen. So könnte es auch mit dem Dollar gehen. Er ist momentan zu billig und sollte auf Sicht wieder teurer werden. Wenn die Investoren erst einmal erkennen, dass amerikanische Aktien interessanter als gedacht sind und die Wirtschaft sich dort robuster als erwartet entwickelt, ist mit dem Dollar richtig gut Geld zu verdienen. Weil wieder mehr Kapital nach Amerika fließt. Verrückt? Ok, dann noch ein Tipp: Schnell noch den USA-Urlaub buchen. So billig war es selten, dorthin zu reisen.
PS: Am Devisenmarkt Geld verdienen kann übrigens jeder. Am besten eignet sich die Plattform von Oanda dafür. Der Anbieter bietet guten Service und niedrige Kosten. Wichtig: Erst lange mit einem Test-Account üben, bevor man richtig Geld einsetzt. Und nach den ersten Erfolgen nicht übermütig werden!
Permalink: Der Dollar ist zu billig
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