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von Eric Wilde am 31.01.10
Heute ging das Weltwirtschaftsforum in Davos zu Ende. Das erste Weltwirtschaftsforum im Jahr, nach der ganz großen Unsicherheit im Zuge der Krise. In 2010 kann man, anders als noch in 2009 schon wieder ein wenig nach vorne schauen. Und vielleicht kann da ja sogar noch ein wenig Zuversicht mitschwingen.
Denn eins zeigt sich auch: "Die" Banken scheinen gelernt zu haben. Zumindest scheint die Erkenntnis gereift zu sein, dass nicht zwingend der Staat als erste gerufen werden muss, wenn es einer "systemrelevanten Bank" mal schlecht geht. Zunächst einmal ist die Idee sicherlich nur eine Idee. Es gibt noch keine Details, nicht einmal einen nach Außen kommunizierten Zeitplan. Allein, man weiss, dass es wohl einen milliardenschweren Fonds geben soll, der aus den Gewinnen der Banken gespeist werden soll. Zudem soll das Konkursrecht dahingehend geändert werden, um schwache Banken leichter aus dem Bankensystem zu "verabschieden" als das bislang der Fall ist.
Als Steuerzahler, dessen Gelder in Zukunft nícht mehr angerührt werden sollen, um Banken zu retten, befürworte ich das Ganze. Als Geldanleger weiß ich nicht so recht, wie ich es finden soll, wenn "meine Bank" in Zukunft einfacher pleite gehen kann als bislang. Was wird dann aus meinem Geld?
Mehr zum Thema:
"Rettungsfonds für Banken rückt näher" im Handelsblatt
Denn eins zeigt sich auch: "Die" Banken scheinen gelernt zu haben. Zumindest scheint die Erkenntnis gereift zu sein, dass nicht zwingend der Staat als erste gerufen werden muss, wenn es einer "systemrelevanten Bank" mal schlecht geht. Zunächst einmal ist die Idee sicherlich nur eine Idee. Es gibt noch keine Details, nicht einmal einen nach Außen kommunizierten Zeitplan. Allein, man weiss, dass es wohl einen milliardenschweren Fonds geben soll, der aus den Gewinnen der Banken gespeist werden soll. Zudem soll das Konkursrecht dahingehend geändert werden, um schwache Banken leichter aus dem Bankensystem zu "verabschieden" als das bislang der Fall ist.
Als Steuerzahler, dessen Gelder in Zukunft nícht mehr angerührt werden sollen, um Banken zu retten, befürworte ich das Ganze. Als Geldanleger weiß ich nicht so recht, wie ich es finden soll, wenn "meine Bank" in Zukunft einfacher pleite gehen kann als bislang. Was wird dann aus meinem Geld?
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Permalink: Davos: Banken wollen sich selber retten
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