Commerzbank in der Kritik

Juli 30th, 2010

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Stellt der Eingriff des Staates in den Markt eines Unternehmens eine Manipulation der Chancen dar? Bei den Autoherstellern in Bezug auf die Abwrackprämie bereits ausdiskutiert, ergeben sich jetzt neue Fragen bezüglich der Bevormundung von Banken.

So gibt es jetzt zum Beispiel Kritik an der Commerzbank, sie verschaffe sich einen Vorteil durch Steuergelder. Ein Vorwurf der von der Commerzbank selbst abgewehrt wird, da man die Quellen der Vorhaltungen bei der Konkurrenz sieht. Die Commerzbank soll durch staatliche Unterstützung Dumping-Konditionen Privatkunden anwerben, worin die Konkurrenz ihren Kundenverlust begründet sieht.

Der Privatkundenvorstand der Commerzbank Achim Kassow wehrt sich mit den Argumenten, dass erstens keine dauerhaften Kunden durch Niedrigpreise gewonnen werden können und zweitens die EU-Auflagen derartige Preisniveaus unterbinden würden. Kassow argumentiert weiter mit der Bemühung einer guten Beratung. So wurden zum Jahresbeginn verpflichtende Beratungsprotokolle zur besseren Transparenz geschaffen. Die Qualität der Beratung sei dadurch aber nicht beeinflusst, so Kassow weiter. Dabei räumt er mögliche Fehler in Einzelfällen ein, die jedoch einzeln geprüft werden müssten.

via n-tv.de

Foto Quelle Matthew Black

Kategorien: News

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