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Emerging Markets
von Martin Savov am 21.09.06

Auf jeden Fall ist China ein wichtiger Themengebiet und seine Finanz- und Wirtschaftspolitik bestimmt entscheidend die Märkte weltweit. Wir werden die Entwicklung natürlich beobachten.
Das Wachstum ist nach wie vor kräftig, aber bringt auch einige Probleme mit sich:
China wird auch in den kommenden Jahren BIP-Wachstumsraten von rund zehn Prozent durchhalten, aber in der am weitesten industrialisierten Region des Landes, dem Gebiet um die Hafenstadt Shanghai, tauchen erste Besorgnisse auf, ob das für längere Zeit durchhaltbar ist. Schneller als das BIP steigen nämlich die Kosten - vor allem die Löhne für qualifizierte Arbeitskräfte. Und das könnte in den am stärksten expandierenden Regionen des Landes zu einem unangenehmen Bremsmanöver führen, meinen Experten.
Im Schnitt seien die Löhne in den vergangenen Jahren um rund sieben Prozent gewachsen, sagt die für Südostchina zuständige österreichische Handelsdelegierte in Shanghai, Brigit Murr. Allerdings: Bei qualifizierten Fachkräften sei der Arbeitsmarkt um die Wirtschaftsmetropole Shanghai bereits völlig ausgetrocknet, sodass die Löhne dort wesentlich rascher anziehen. Da seien Monatsgagen von umgerechnet 1000 bis 1500 Euro keine Seltenheit mehr. Eine enorme Summe für China, wo ungelernte Arbeiter in vielen Regionen mit weniger als 100 Euro auskommen müssen.
Via: diepresse.at: Lohnkosten steigen kräftig
Zu beachten: diese Entwicklung findet vor dem Hintergrund fixer Wechselkurse. Wie kommen noch mal drauf zurück...
Permalink: China - deutliche Inflationstendenzen
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Wong
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