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Währungen
von Heidi P. Trabert am 03.06.07

Die Schweizer Notenbank sähe die eigene Währung lieber stärker. Aber offenbar hat der Franken als Fluchtwährung für internationale Investoren ausgedient. Stattdessen findet die Geldflucht nun mit umgekehrten Vorzeichen statt - aus der Schweiz heraus. Wenn die Europäische Zentralbank demnächst die Leitzinsen erhöht, verstärkt sich der Trend vielleicht noch mal. Da bleibt den Schweizern wohl nichts anderes übrig, als ebenfalls die Zinsen zu erhöhen, wenn sie verhindern wollen, dass der Franken weiter fällt. Unger erwartet einen Zinsanstieg um einen Prozentpunkt. Nur so werden die Schweizer kredithungrige Europäer abschrecken und den ungeliebten Carry Trades vielleicht den Garaus machen.
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