Baufinanzierung: Was sollte man bei einer Anschlussfinanzierung beachten?
abgelegt im Archiv Immobilien , Schon gewusst am 18.06.10

© lumaxartDie Anschlussfinanzierung findet immer - wie der Name schon sagt - im Anschluss einer laufenden Finanzierung statt. So kann man sich günstige Zinssätze sichern. Doch es gibt einiges zu beachten.
Am Beispiel der Baufinanzierung sieht man recht deutlich, dass man sich die aktuell günstigen Zinssätze sichern kann und das mehrere Jahre im Voraus. Das klingt verlockend, hat aber auch nicht nur Vorteile: So berechnen die Banken oftmals bereits Zinsen für die Wartemonate. So zahlt man bei einer Wartezeit von fünf Jahren für 60 Monate Bereitstellungszeit.
Dennoch ist die Anschlussfinanzierung tatsächlich zinsgünstig, denn niemand kann die Entwicklung des Zinssatzes vorhersehen - jedoch kann man beim aktuellen Zins-Tiefstand getrost davon ausgehen, dass er steigen wird. Wichtig für die Zinssätze sind auch die Spekulationen an der Börse. Ein Kredit der heute also bereits bereitgestellt wird, ist mit Sicherheit zinsgünstiger als einer, der erst in fünf Jahren genommen wird. Wichtig ist hier aber der Gesamtbetrag: Dieser ergibt sich aus den Zinsen für die Wartezeit, den Zinsen für den Kredit und der Summe des Darlehens. Wenn man also einen Kredit mit einer Anschlussfinanzierung plant, sollte man sich bereits im Vorfeld über die Konditionen der unterschiedlichen Kreditgeber informieren.

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Tags: Baufinanzierung, Anschlussfinanzierung, Hausbau, Kredit, Zinsen
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