Anlegerverhalten bei der Euroschwäche
abgelegt im Archiv Währungen am 02.03.10
Der Euro sinkt und sinkt und sinkt. Noch ist er lange davon entfernt so weit "unten" zu stehen, wo er mal vor rund zehn Jahren stand. Aber Fakt ist auch: Die Griechenland-Pleite und die Sorge darum, dass auch Italien, Spanien und Co. dem unrühmlichen Griechenland-Beispiel folgen könnten, zieht die Gemeinschaftswährung nach unten.
Und auf einmal steht der Dollar in einen relativ positiven Licht da - auch wenn man sagen muss: Die aktuellen Wechselkurse Euro zu Dollar spiegeln nicht wider, dass der Dollar stärker geworden ist. Sie spiegeln allein wider, dass der Euro schwächer geworden ist. Da wird der Dollar aktuell zum Einäugigen unter den Königen. Und mit ihm alle anderen relevanten Währungen, sofern sie denn nicht Euro heißen - sprich: Yen, Britische Pfund, Schweizer Franken und Norwegische Kronen.
Und so raten sie Handelsblatt im Artikel "Zinszertifikate - wie Anleger vom schwachen Euro profitieren" dazu, in us-amerikanisch, schweizerische und unter Vorbehalt auch norwegische Zinsanleihen zu investieren. Interessant: Über Pfund- oder Yen-Anleihen wird dabei nichts geschrieben.
Permalink: Anlegerverhalten bei der Euroschwäche
Tags: Euro, Dollar, Yen, Wechselkurs, Zinspolitik, Griechenland, Euroschwäche, Geldanlage, Zinszertifikat
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