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News
von Eric Wilde am 01.05.09

Erzählungen ihrer Eltern kennen: Die Inflation, damals in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Sie kam vor der großen Krise und führte dazu, dass die Kinder seinerzeit mit Geldbündeln auf den Straßen spielten. Geld war ja nichts wert.
Nun Pumpen weltweit die Regierungen direkt oder indirekt Geld in den Wirtschaftskreislauf, auf dass die Konjunktur bald wieder anspringen möge. Die Sorge, was dann nach der Krise kommen mag, ist aber auch schon da: Inflation!
Und so schreibt der Stern zum Thema Wirtschaftskrise und Inflation:
"Es ist zu viel Geld im Umlauf. Auch der Wert des Geldes regelt sich durch Angebot und Nachfrage. Haben die Menschen alle plötzlich doppelt so viel Geld in der Tasche, backen die Bäcker aber immer noch gleich viele Brötchen -nur verdoppeln sich die Preise der Brötchen."
Und weiter:
"Das stimmt grundsätzlich auch im Großen, darum besteht Konsens, dass die Notenbanken die von ihnen geschaffene Liquidität wieder abschöpfen müssen, wenn die Krise vorbei ist. Und das können sie auch. "Die Europäische Zentralbank kann innerhalb einer Woche die von ihr jetzt zusätzlich geschaffenen Liquidität wieder vom Markt nehmen", sagt Peter Bofinger, einer der Wirtschaftssachverständigen. Die Laufzeit der kurzfristigen Kredite der EZB an die Geschäftsbanken beträgt nur eine Woche."
Beruhigend?
Permalink: Angst vor der Inflation?
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Wong
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Kommentar von:
Flug Bangkok
(22.05.09 6:42 Uhr)
Ob es beruhigend ist, oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall ist es gut zu wissen, dass das Problem der Inflation nach der Krise durchaus bewußt ist und dementsprechende Maßnahmen schnell eingeleitet werden können. In wie weit diese dann Wirkung tragen, bleibt anzuwarten.
Kommentar von:
chriwi
(29.05.09 8:58 Uhr)
Schaut man sich die aktuelle Inflationsrate in Deutschland an kann man im Moment wohl kaum von Hyperinflation reden. Bei 0% Inflation kann es eher in die Gegenrichtung umschlagen. Nach der Krise sieht es vielleicht anders aus, das ist richtig. Aber in die Inflation spielt eben nicht nur die Geldmenge eine Rolle.
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