Alleghany oder warum Buffetts kleiner Bruder vielleicht 50 Prozent Rendite bringt
abgelegt im Archiv Börsentipp am 21.06.07
Auf meiner Beobachtungsliste steht ab heute Alleghany. Davon hat mich FAZ-Korrespondent Norbert Kuls überzeugt. Das Unternehmen ist zwar viel kleiner als Berkshire Hathaway, die Holding-Gesellschaft von Warren Buffett. Drei Milliarden Dollar Marktwert stehen gegen 168 Milliarden Dollar. Doch gemeinsam ist beiden: Sie konzentrieren sich auf Versicherungen und Aktienanlage, und sie messen die Entwicklung des Unternehmens ähnlich - am buchwert. Kaum zu glauben, dass es keine Analysten gibt, die Alleghany bewerten und dass die Gesellschaft keine vierteljährlichen Gewinnprognosen herausgibt. Das macht sie sympathisch, weil sie nicht mit der Masse schwimmt.
"Die Bewunderer von Alleghany schätzen den erst 50 Jahre alten Vorstandschef Weston Hicks", schreibt Kuls weiter. Er zitiert einen Vermögensverwalter mit dem Hinweis, dass Alleghany nur mit dem 1,3fachen des Buchwertes bewertet sei, viele Barmittel habe und einen intelligenten Typ an der Spitze. Das Risiko dieses "Schlafpapiers" bestehe aus Langeweile und einer jährlichen Rendite von zehn Prozent. Es bestehe aber die Chance auf eine Kurssteigerung von 50 Prozent in den kommenden zwei bis drei Jahren.
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Tags: Börse Buffett Aktien Value Versicherungen
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