Acht einfache Strategien für solide und bessere Gewinne mit Aktien

Juni 25th, 2007

Acht einfache Strategien für solide und bessere Gewinne mit Aktien

Viele Wege führen zum Ziel. Das zeigt die Tabelle, die dem Buch "Deutsche Superinvestoren aus Graham- und Doddsville. Erfolgsgeheimnisse der besten Value-Investoren" entnommen wurde. Mehr dazu von Acatis gibt es hier. Schon mit relativ wenig Aufwand können private Anleger besser als der Schnitt sein, wenn sie sorgfältig vorgehen und geduldig sind. Die Aktienstrategien, die im folgenden aufgezählt werden, garantieren keine grandiosen gewinne. Sie sind eher für Anleger geeignet, die wenig Risiken eingehen möchten und deutlich mehr Rendite als mit Staatsanleihen erzielen möchten. Die acht Strategien:

1.Relativer Kursverfall: Man nehme aus den Indizes jene zehn Prozent Aktien heraus, die in den vergangenen drei Jahren am schlechtesten entwickelt haben. Oft finden sich in dieser Gruppe die Gewinner von morgen.
2.Kurs-Gewinn-Verhältnis: Viele Studien haben gezeigt, dass Aktien mit einem niedrigen KGV eine Überrendite gegenüber dem Markt erzielen. Allerdings sind Aktien mit einem niedrigen KGV oft angeschlagen. Es kommt also auf die Auswahl an.
3.Kurs-Cash-Flow-Verhältnis: Viele Investoren bevorzugen diese Kennziffer, weil das KCV besser aussagt, wieviel Geld das Unternehmen einnimmt. Buchhaltungstricks machen sich nicht so stark bemerkbar.
4.Dividendenrendite: Um hohen Dividenden Geld zu verdienen, reicht oft eine Wirtschaftszeitung. Wer jedes Jahr die fünf dividendenstärksten Werte aussucht, erzielt im Schnitt Überrenditen von vier Prozent, errechnete Professor Max Otte.
5.Kurs-Buchwert-Verhältnis: Dieses Kriterium eignet sich gut, um günstige Aktien zu finden. Allerdings ergibt das KBV auch viele häßliche Entlein, die aussortiert werden müssen.
6.Eigenkapitalrendite: Sie ist ein Maß für die Qualität eines Unternehmens und misst letztlich die Stärke des Geschäftsmodells und das Management. Gute Ergebnisse erzielt die Kennzahl Eigenkapitalrendite zusammen mit der Gewinnrendite, wie Joel Greenblatt nachgewiesen hat. Siehe meinen Blog dazu.
7.Insiderkäufe: Insider haben ein gutes Gespür für die Geschäftsentwicklung. In Deutschland sind die Brüder Hable mit ihrem Unternehmen 2IQ Research führend in der Analyse von Insidertransaktionen. Interessant ist auch diese Webseite: Insiderdaten.
8.Kleine Firmen: Geraten diese erstmals in das Blickfeld von professionellen Investoren, führt dies oft zu einer dauerhaft höheren Nachfrage nach ihren Aktien. Private Investoren haben also die Chance, diese Werte früh zu entdecken, einzusteigen und auf diesen Effekt zu hoffen.


Kategorien: Analysen

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