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Gesamtmarkt
von Eric Wilde am 08.02.10
In der letzten Woche veröffentlichte die Deutsche Bank zunächst einen Gewinn, der so im Vorfeld nicht zwingend erwartet wurde. Die Zeichen sind damit klar: Wir haben die Krise überwunden heißt es aus dem Lager von Ackermann und Co. Das vielleicht Bemerkenswerte daran ist, dass der Gewinn zum größten Teil aus dem seriösen Anleihengeschäft resultiert, während das windige, krisenförderliche Investmentgeschäft tatsächlich mächtig eingedampft wurde.
Nun hat die Deutsche Bank mit Thomas Mayer einen neuen Chefvolkswirt, der in die Fußstapfen von Norbert Walter tritt, neben dem ifo-Chef Hans-Werner Sinn, dem Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz und dem DIW-Chef Klaus Zimmermann vielleicht einer der bekanntesten und vor allem publikumswirksamsten Volkswirte in Deutschland. Thomas Mayer. Ich muss sagen: Bislang sagt er mir nichts. Aber ich finde für einen Banken-Volkswirt schon einmal bemerkenswert, was er im Interview mit der FTD (Link: s. unten) von sich gibt:
"Die Verantwortung von Ökonomen für die Krise wird sogar erstaunlich wenig diskutiert. Für viele Menschen ist klar, dass die Banken einiges falsch gemacht haben. Aber die intellektuelle Basis, auf der sich die Regulierung der Finanzmärkte entwickelt hat, kam von Ökonomen. Das gilt auch für die Geldpolitik und das Risikomanagement der Banken. Nur die Banken zu schelten ist so, als ob Sie einen Jumbojet bauen, in dem Teile falsch konstruiert sind, und anschließend dem Piloten vorwerfen, dass er das Flugzeug gegen die Wand geflogen hat."
Mehr zum Thema: Deutsche Bank lässt Krise hinter sich in der Welt
Märkte sind oft irrational - das Interview mit Thomas Mayer in der FTD
Nun hat die Deutsche Bank mit Thomas Mayer einen neuen Chefvolkswirt, der in die Fußstapfen von Norbert Walter tritt, neben dem ifo-Chef Hans-Werner Sinn, dem Wirtschaftsweisen Wolfgang Franz und dem DIW-Chef Klaus Zimmermann vielleicht einer der bekanntesten und vor allem publikumswirksamsten Volkswirte in Deutschland. Thomas Mayer. Ich muss sagen: Bislang sagt er mir nichts. Aber ich finde für einen Banken-Volkswirt schon einmal bemerkenswert, was er im Interview mit der FTD (Link: s. unten) von sich gibt:
"Die Verantwortung von Ökonomen für die Krise wird sogar erstaunlich wenig diskutiert. Für viele Menschen ist klar, dass die Banken einiges falsch gemacht haben. Aber die intellektuelle Basis, auf der sich die Regulierung der Finanzmärkte entwickelt hat, kam von Ökonomen. Das gilt auch für die Geldpolitik und das Risikomanagement der Banken. Nur die Banken zu schelten ist so, als ob Sie einen Jumbojet bauen, in dem Teile falsch konstruiert sind, und anschließend dem Piloten vorwerfen, dass er das Flugzeug gegen die Wand geflogen hat."
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Märkte sind oft irrational - das Interview mit Thomas Mayer in der FTD
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